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Zukunftskompetenz KI: Starten statt warten

Ein Gespräch mit Pascal Spycher, KI-Lehrperson an der Klubschule Pro.

Pascal Spycher, du bist KI-Experte, HR-Führungskraft und Lehrperson an der Klubschule Pro. Was lernen die Teilnehmenden in deinen Seminaren? 

Ich leite Seminare zu KI-Grundlagen, KI im HR, Projektmanagement mit KI und Copilot-Trainings. In meinen Seminaren sind mir vor allem zwei Dinge wichtig: Zum einen vermittle ich ein Grundverständnis für KI und die Kompetenz zur kritischen Anwendung der passenden Tools. Zum anderen lege ich Wert darauf, dass die Teilnehmenden konkrete Tipps für die Praxis mitnehmen.

Du bezeichnest dich als Futurist. Was ist darunter zu verstehen?

Ich arbeite im HR-Bereich. Gerade hier finde ich es spannend, in die Zukunft zu blicken und sich aktiv mit Trends und neuen Möglichkeiten zu befassen, um die künftige Arbeitswelt mitgestalten und verbessern zu können. Dafür müssen wir aktiv neue Technologien nutzen, statt passiv abzuwarten.

Was sagst du jenen, die KI noch meiden? 

Alle bisherigen technologische Hilfsmittel haben uns dabei unterstützt, schneller zu arbeiten. KI ist die erste Technologie, der wir Aufgaben abgeben können. Dadurch gewinnen wir mehr Zeit für zwischenmenschliche Beziehungen.

Wie verändert KI die Arbeitswelt? 

Abgesehen von den handwerklichen Berufen wird KI alle Berufsbilder verändern und neue Skills erfordern. In unserem Arbeitsalltag wird KI uns repetitive und teils komplexe Aufgaben abnehmen. Wir werden die Ergebnisse der eingesetzten Systeme kritisch hinterfragen und gegebenenfalls anpassen müssen. Die eingesparte Zeit werden wir für Aufgaben aufwenden, die echten Mehrwert bringen und uns erfüllen.

Was empfiehlst du Unternehmen und Berufstätigen konkret in Bezug auf KI?

Sich aktiv damit auseinandersetzen und ausprobieren. Meines Erachtens kommt man noch etwa zwei Jahre ohne KI-Kompetenzen aus. Danach werden KI-Skills eine Grundanforderung sein, um zukunftsfähig zu bleiben. Deshalb gilt es früh zu lernen, wie man damit umgeht.

Wie gelingt der Einstieg am besten und welche Tools empfiehlst du? 

Wer effizienter arbeiten, lernen oder kreativ sein will, sollte KI aktiv testen. Es gibt nebst ChatGPT eine ganze Reihe nützlicher Tools. Die Wahl hängt von der Aufgabenstellung ab. Ich empfehle zum Beispiel NotebookLM von Google: Dort lassen sich eigene Quellen, PDFs, YouTube Videos oder sogar Sprachdateien hochladen – das Tool ermöglicht es, direkt im «Notebook» Fragen zu stellen, sich für Prüfungen abfragen zu lassen oder aus den Informationen einen individuellen Podcast zu generieren. Für repetitive Aufgaben wie Jobausschreibungen oder Standardbriefe bieten sich CustomGPTs an. Zum Recherchieren empfehle ich Perplexity. Bei diesen und allen anderen Tools gilt es die Ergebnisse immer kritisch zu hinterfragen. Wichtig zu wissen: KI erweitert unsere Möglichkeiten enorm, aber sie ersetzt uns nicht. Pascal, vielen Dank für das inspirierende Gespräch. 

Alle, die Lust auf noch mehr Impulse haben, können Pascal Spycher in einem seiner Seminare erleben oder auf der Bühne beim Improvisationstheater.

Pascal Spycher

Pascal Spycher: Futurist - HR Lead und Innovation Coach 
Als Experte für Künstliche Intelligenz, HR und Projektmanagement teile ich meine Faszination und helfe dir, zukunftsrelevante Fähigkeiten aufzubauen – praxisnah und gezielt für deinen Erfolg.

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